Outdoor – Weitwandern

in Arbeit!!! -etwas die Sache aufpeppen, F. bitten ob ich was grundlegend falsches geschrieben habe für die 5 Tagewo wir zusammen waren  

17.05./08:15 Uhr – 02.06.26/23.50 Uhr

 

INHALT – 2. Teil der Wanderung durch Deutschland


TAG 1 (17.5.26)

Start: Clara-Zetkin-Park Leipzig an der Fontäne

 

                     


TAG 2 (18.5.26)

Start: Werbener See Nordufer/Rastplatz

     

     


TAG 3 (19.5.26)

Start: SW von Zeitz an einem Rastplatz für Fahrradfahrer

        

        

Tag 4 (20.5.26) – Ruhetag in Crossen

     


TAG 5 (21.5.26)

Start: Gasthaus Weißes Roß in Crossen an der weißen Elster

Tag 5 von Crossen an der Elster –  hinter Geisenhain

Da ich nun 1 Tag verloren habe (das Wetter war bei weitem nicht so unmöglich wie angekündigt) – deshalb hatte ich gestern überlegt, wie komme ich doch noch pünktlich am Montag bei Fritz in Rödental an. Ich wollte ihn nicht nochmal bitten, Übernachtungen, die wir gemeinsam nutzen wollten, zu stornieren.  Mir fiel nur ein, mich jetzt „nur“ auf Google Maps zu verlassen. Die Streckenführung ist direkter (und damit auch kürzer), aber ich muss auch viel Straße gehen. 

Ich ging also sehr früh los und hielt mich erstmal südwärts bis Hartmannsdorf, dort lief ich in der Natur bis Rauda und bog dann ab in den Mühltalweg. Ein idyllischer Weg, an vielen Mühlen und einer Jugendherberge (Froschmühle) vorbei. Begrüßt wurde ich am Anfang wohl schon von einem Wirt, der mir zurief – Viel Spaß und „sie haben sich das perfekte Wetter ausgesucht“. Es war wirklich sehr schön. Es macht nur traurig, dass die Nachfrage und der Zustand der Gebäude besseres verdient hätten.

Mein Weg führte nicht über Klosterlausnitz oder Hermsdorf, sondern ich wollte einsame Gegenden aufsuchen. So bin ich über die A9 zum Gasthaus „Zu den grauen Ziegenböcken“ und freute mich schon… ihr wißt schon was kommt- ja auch diese Herberge bot ihr Angebot nur am Wochenende an. Über Dorna und unter der A4 kam ich auf langen geraden Weg nach Stadtroda. Hier war (für mich) Trubel pur, obwohl die Stadt ja mal gerade ca. 7000 Einwohner hat. Netto – war meine Anlaufstelle, um Vorräte wieder aufzufüllen und auf einer Bank konnte ich sogar mal 1 Bier leeren.

Im ZickZack ging es durch bekannte Wohnbauplatten. Hier kam das erste Mal die Frage an mich – von einer Frau aus ihrem Auto – kann ich Ihnen helfen? Ich habe von Stadtroda nicht viel gesehen, aber ein Blick durch ein ehemaliges Stadttor (Rotes) gab Interessantes frei.

Ich hielt mich dann südwärts und kam nach Tröbnitz und dann nach Geisenhain. Auf dem Weg Richtung Wolfersdorf fragte ich einen Freizeitgärtner, ob ich hier mein Zelt aufschlagen könnte. Er sagte: von mir aus ja, aber er weiß nicht, ob die Besitzer der kleinen Teiche was dagegen haben… so bin ich weiter. Mitten in der Pampa (kein GPS-Signal mehr) habe ich auf einem Seitenweg mein Zelt aufgebaut.

Start ca. 5.45 Uhr – Ende ca. 20.30 Uhr

  über der A9

        

        


TAG 6 (22.5.26)

Start: Start im Wald hinter Geisenhain (südl.)

          

        


TAG 7 (23.5.26)

Start: Start im Wald hinter Ranis (SW)

        

        


TAG 8 (24.5.26)

Start: Start bei Zopten/Zelt

Tag 8  von Zopten im Wald bis vor  Hüttensteinach (Nähe Sonneberg)

Zuerst bin ich nach Gräfenthal, dort ging es nach einem Viadukt mal wieder in die Höhe, aber kein Vergleich, was noch auf mich wartete. Jedenfalls nahm ich wieder einmal meine Bückstellung ein, um den Rücken zu entlasten, da kamen 2 Mädels ca. 11 Jahre alt, kamen dicht an mich heran und fragten mich ob es mir gut geht… Als ich es wieder einmal bejahte und sie später nochmal zu mir kamen, fragten sie mich, wo ich hin will. Rothenburg o.d. Tauber kannte ein Mädchen.

 Ich denke, ich habe Eindruck gemacht ;). Leider habe ich kein Foto gemacht für sie und mich, denn sie werden sich bestimmt ab und zu gefragt haben, wo ich bin und ob ich es geschafft habe.

Ja und dann kam der Anstieg auf die höheren Ebenen des Thüringer Waldes und dies oft ohne Schatten spendende Bäume.

Ich hatte gerade mal wieder meine Bückstellung eingenommen, da hält ein Auto (keine Fahrbahn) und sagte mir auf meine Frage ob es noch weiter hoch geht: ab jetzt geht es Richtung Sonneberg runter. Was für eine frohe Nachricht! Hier oben der Beweis- ich war am höchsten Punkt meines diesjährigen Wander Abschnitts angekommen – 750 m .

Nur noch paar hundert Meter und ich stand am RennsteigKnotenpunkt bei Oberland – ein Höhepunkt, denn neben einem Erinnerungsfoto gab es auch Warmes und Kaltes zu normalen Preisen – und es schmeckte! Endlich was NEUES und nicht VERFALLENES. Super Ausgangspunkt für viele Touren hier im Thüringer Wald.

Nach einer bekömmlichen Pause ging es weiter in Richtung Sonneberg (nicht nur bergab). Über Spechtsbrunn, Neuenbau und Judenbach ging es zum vorerst letzten Zelten – Nähe Hüttensteinach.

Start ca. 6.30 Uhr – 20.00 Uhr

         

        


TAG 9 (25.5.26)

Start: Start bei Sonneberg/Zelt

Tag 9 vor Sonneberg/Zelt – Rödental-Braniglite Fritz

Natürlich, heute gibt es wieder einen Grund zu feiern – für mich. Denn ich komme in ein kleines Zeitl. Glück zurück- meine 2. Heimat von 2000 bis 2004. Ich hatte im Sommer 2000 in der Medical Park Klinik Bad Rodach als Sporttherapeut angefangen zu arbeiten. Natürlich brauchte ich eine Bleibe. Ein Freund von mir kannte jemanden, der immer wieder Untermieter aufnahm – und so auch mich. So begann eine Liebesbeziehung zur Unterkunft, zur Umgebung und eine Freundschaft zum Fritz – die bis heute hält.

Vorher musste ich aber erstmal nach Sonneberg kommen, wo ich auch schon mit meinem Heißluftballon gelandet bin, dann ging es nach Bayern – Neustadt bei Coburg.  Über Mönchröden, einem Ortteil von Rödental, ging es weiter, bis ich plötzlich auf einem Weg stand, der jahrelang meine Joggingstrecke zum Englischen Garten in der Rosenau war.

Die letzten Meter und die offene Tür ließen mein altes Herz’l hüpfen. 

PS: Fritz ließ mich dann sogar in meinem Zimmer, das jetzt schon lange seins ist, in „meinem“ Bett schlafen- da war ich so was von perplex- aber sehr sehr dankbar!

Ich habe in meine Whatsapp Gruppe geschrieben: Ich schicke euch ein paar weitere Impressionen und auch den Empfang bei Fritz. Das Video ist mit Genehmigung des Hausbesitzers freigegeben worden. Gewandert und sogar auf Treppen gestiegen bin ich bei fast tropischen Temperaturen. Dass ich nicht unwillkommen bin, sieht man wohl auf dem Bild von uns beiden ..das erinnert mich stark an meinen 1. Teil der Tour durch Deutschland als ich letztes Jahr vor Dieters Haus stand, den ich 53 Jahre nicht gesehen hatte…den Fritz nur 4 Jahre nicht (Buchmesse)…

Es gibt aber nicht nur gute Nachrichten. Ich gehe morgen zum Arzt, dann sehe ich, ob die Reise weitergeht, und gebe morgen Bescheid. 

Start ca. 6.45 Uhr – 14.30 Uhr

was für ein Genuss für  Füße und Psyche

kein Einbrecher, sondern Kenner des Hauses und seines Besitzers

        

        

        

       


TAG 11 (27.5.26)

Start: Start an der Branigleite/Rödental

        

       


TAG 12 (28.5.26)

Start: Start Vierzehnheiligen

           

       


TAG 13 (29.5.26)

Start: Start Rattelsdorf

Tag 13 von Rattelsdorf nach hinter Burgebrach

Heute haben sich unsere Wege in Baunach getrennt, er ist nach Bamberg und ich bin nun in Burgebrach. Bin trotz Frühstück und Plauderei mit der Chefin (Goldene Krone) und mit Fritz auf dem Markt in Baunach noch mehr als 30 km weit gewandert. 

Es gab dann immer wieder schöne Wege-Abschnitte. Allerdings war der Übergang zur Autobahn A70 nicht ohne Probleme, da ich hinter der Absperrung laufen musste und die war knapp bemessen und hatte eine Neige. Nichts dagegen, was noch auf mich warten sollte.

Das abendfüllende  Programm stellt man sich anders vor. Jedenfalls kam ich nach Burgebrach und bin schnurstracks zu Lidl gelaufen, dort habe ich es mir gut gehen lassen—– zu gut!!!!

Ich will nicht weiter darauf eingehen, aber ich war froh, den Ort gerade so hinter mir gelassen zu haben, da brachen  alle inneren Dämme…. Dies habe ich so bestimmt nicht mehr seit Jahrzehnten erlebt.

Start ca. 8.30 Uhr – 20.45 Uhr

       

       


TAG 14 (30.5.26)

Start: Start SW von Burgebrach

        

        


TAG 15 (31.5.26)

Start: Start Burghaslach

        

       


TAG 16 (1.6.26)

Start: Neustadt an der Aisch

Tag 16 Neustadt an der Aisch bis hinter Burgbernheim

Für mich war es gefühlt die längste Etappe. Obwohl ich erst bei Edeka war und wieder mal angesprochen wurde, von wo ich komme? und wohin ich will?

Die Dinge mit der Ortsbestimmung möchte ich nicht wieder erzählen. Trotzdem, in der Nähe der Burg  Hoheneck, wo ich mich vorher schon verlaufen habe, musste ich einfach fragen und der Weinbauer wies mir mit der Hand den Weg nach Rothenburg ob der Tauber (was ich mir schon dachte). 

Von weitem sah ich dann einen Aussichtsturm auf einer Bergkette. Zu der Zeit wusste ich noch nicht, dass ich dem Turm heute noch sehr nahe komme und mein Ziel für morgen hinter dem Berg liegt.

Leider kam eine Schnellstraße so nah, die in meine Richtung führte, aber ohne Radweg, so bin ich dann meilenweit in einem Abstand von ca. 800 m entfernt parallel gelaufen. Die Burg ist übrigens kilometerweit zu sehen. 

Zum Schluss bin ich dann noch durch Burgbernheim und musste nochmal „klettern“ – aber dafür bekam ich einen schönen Platz zum Zelten. Wurde auch begrüßt… von Mücken.

Start ca. 9:00 Uhr  ab Edeka – 21.45 Uhr!

Pause, Nähe Burg Hoheneck

        

        


TAG 17 (2.6.26) – und Letzter

Start: hinter Burgbernheim

        

        

Der Schwanenabgesang

Nach 4 Loks, 3* umsteigen kam ich pünktlich um 23.30 Uhr auf dem Hbf. Leipzig an und wer kam mir entgegen gerannt? Nein nicht die Frau – Floki meine Partner der ersten 2 Tage.

     

END


Outdoor – Weitwandern

10.05./10:00 Uhr – 03.06.25

meine nächsten REISE-ZIELE (2025…):

AUDIOBEITRAG (12.4.25)

Bald soll die Wanderung losgehen (10.5.), ob mit oder ohne WauWau – wird man sehen. Geplante Route -Stand: 02.5.25.

Die Tour habe ich vor ca. 40 Jahren, zu DDR-Zeiten, schon  einmal gemacht – ich bin sehr gespannt, auf diesen erneuten Versuch. Drückt mir bitte die Daumen :). 

… so stand es in der Ankündigung…. was ist passiert?

… um es vorweg zu nehmen… ich bin sehr glücklich es geschafft zu haben!!! 

  • Die Wanderung führte uns durch Sachsen/Sachsen-Anhalt/Brandenburg/MeckPomm/ bis auf Rügen und seinem Kap Arkona. Allerdings muß ich gleich anmerken, dass Floki, so wie abgesprochen, mich nur 8 Tage begleitete. Es war auch genug für ihn… ausführlicher werde ich diese Wanderung Ende des Jahres beschreiben und auch dieses Thema angehen.

      

  • die ersten Tage hatten wir Topwetter
  • in der Nacht war Floki im Zelt
  • wir liefen jeden Tag zwischen 15 – 25 km, bei einer Rückenlast für mich von ca. 18 kg. Meine Bag, um den Bauch wog nochmal ca. 2 kg
  • Jeden Tag hatten wir Begegnungen, wo ich und mein(e) Gegenüber ins Gespräch kamen. Zu der Zeit hatte ich Probleme zu sagen wo ich eigentlich hin will (klang nicht sehr glaubwürdig), dies sollte sich aber noch legen
  • erinnern tue ich mich auch daran, dass am Muldestausee mir bei der Hitze das Wasser ausging und ich auf einen Wasserfilter ausweichen musste und aus genanntem See trank… am Abend habe ich meinem Körper wieder mit normalen Getränken versorgen können : 😎

        

  • was fiel auf: auf der Burg Rabenstein hatte ich damals eine tolle Zeit – diesmal war ich froh, als wir am Nachmittag auf 2 Berliner stießen, die uns 1 Flasche Wasser gaben
  • viel Leerstand in den Dörfern – Leute wie in Kirchmöser erzählten mir, was es hier alles mal gab…
  • wir konnten viel Waldweg gehen, mussten aber auch Landstrasse gehen teils ohne Radweg- in MeckPomm wurde es aber für mich deutlich gefährlicher
  • Mein Körper machte ganz gut mir, aber der Anstieg z. B. auf die Burg war nicht so optimal bzw. mein re. Fuß machte mir doch etwas Sorgen

        

  • es ging nun langsam nach MVP und ich kam auch beim Ritter Kahlbutz vorbei 
  • da ich es etwas übertrieb – 2* ca. 38 km am Tag „musste“ ich mich einer Kneipp-Kur im „Bantikower See“ unterziehen – war wirklich gut und hilfreich!
  • ja, wir  – Dieter und ich haben uns nach ca. 53!!!! Jahren wieder gesehen!! in seinem Haus in Hohenofen an der Dosse. Es waren schöne Stunden!!
  • Es ging danach nach Neustrelitz, dieser klassistische Stil und diese intakte Busubstanz der Stadt erstaunt mich schon sehr
  • Neubrandenburg habe ich wie vor ca. 40 Jahren auch wieder rechts liegen lassen und bin am 26.5. zum ersten Mal in ein Hotel abgestieren (Hotel Horizont)

   

  • jetzt gab es nur noch die Überlegung… wann sehe ich die Ostsee und die Insel Rügen
  • für einen Wandersmann ist besonders der obere Teil von MVP nicht sehr abwechslungsreich –  u.a.  Getreide wohin man blickt
Schild-Aufschrift: „Nichts/Garnichts“
  • vieles kann ich hier nur andeuten: wie Proteste mittels Banner, extremer Fluglärm, als Radfahrer oder Wanderer ist man gezwungen Fernverkehrsstrassen zu nehmen
  • Bushaltestellen wie aus den 50igern des letzten Jahrhunderts, teils ohne Sitzmöglichkeit und alle dreckig und sicher schon monatelang nichts dran gemacht
  • Am 27.5. 19.45 Uhr – habe ich die Ostsee (bei dieser Wanderung) zum ersten Mal gesehen

     

  • das Ziel war nun nah – noch Schaprode (dort Hiddensee gesehen), noch die Wittower Fähre genommen, wieder eine stürmische Nacht gehabt
  • Altenkirchen erreicht und wie damals auch diesmal ein Bier geschlürft
  • und dann stand ich auf einmal vor der Info in Putgarten… ab da waren es nur noch ein paar Meter bis zum Kap Arkona- meinem eigentlichen Ziel
  • um wieder nach Hause zu kommen bin ich danach noch weiter per pedes über Vitt, Juliusruh, Campingplatz Drewoldke (empfehlenswert), Glowe, Lietzow…
  • … am großen Jasmunder Bodden entlang bis nach Bergen auf Rügen gegangen, wo ich ein 3. Mal mich in einem Hotel verwöhnen konnte
  • So endete dann im Flixbus meine Reise – abgeholt wurde ich von Frau und Floki, dem es wieder gut ging, auf der Leipziger Messe (Haltestelle).

   

AUDIOBEITRAG (31.5.)… kurz vor der Steilküste Rügen-Kap Arkona, meine Gedanken zu meiner Wanderung, direkt auf der befahrenen Landstrasse (ohne Radweg)

  • es gäbe noch einiges zu berichten wie z.B. meine Probleme auf dem Trip… aber dies soll ja noch kommen (wahrscheinlich dann per facebook)
  • meine kommenden Pläne s. bitte >

END