01.07. bis 15.07. – Reise in die Vergangenheit: Hohe Tatra – Strbske Pleso

       

Nach 40 Jahren sind wir Beide (K&R) wieder in der Hohen Tatra auf den Spuren unserer Zeit und unseres gemeinsamen Aufstiegs auf den Gerlachovsky Stit.

Tag 0 (29.6.2024)

Großer Schreck – nach Durchsicht in der Autowerkstatt sprang mein VW Caddy nicht an und zeigte auch nach dem Versuch mit einem anderen Auto keine Reaktion. Batterie war tot.  Trotz Schutzbrief wurde mir nur mit „Abschleppen“ gedroht und nicht mit Pannenhilfe. Wer repariert ein Fahrzeug am Sonntag? Montag sollte es losgehen. Kurzerhand konnten wir auf Klaus sein Auto zurückgreifen, wenn auch nicht dafür gedacht.

Tag 1 (01.7.2024)

Wir sind 03:50 Uhr los. Die Fahrt verlief gut – über Prag, Brno und Zilina bis Strba. Nach 10 Stunden und 2 kleinen Pausen waren wir da (ca. 800km). Da das Navi uns nicht korrekt zur Unterkunft führte, wurden wir vom Vermieter im Ort abgeholt. 

Tag 2-4 

Da Klaus immer noch früh viel Zeit  braucht und das auch nicht mehr anders wird- bin ich gejoggt gleich mal 400 Höhenmeter in einer Stunde- leider geht direkt von uns kein ausgeschilderter Weg. Viele Container werden gegen Bären gesichert, unsere allerdings nicht, dafür sind sie 500m entfernt. So könnte ich noch viel über die Unterkunft schreiben- aber man lernt auch mit wenig wieder zu leben und freut sich wenn doch mal was funktioniert. Leider, obwohl ausgewiesen – kein Wlan und in der Wohnung kein Internetempfang. Mittag aufgebrochen nach Strbske Pleso zum See. Im kl. Craft Store auch eine Map von der Vysoke Tatry bekommen. Dann Wanderweg rund 6,4 km mit 250 HM nur hoch. Zurück mit Kettenbahn passte genau. 

Am nächsten Tag waren wir per Auto in Poprad. Dort auf dem Bahnhof konnte ich mich an meine Zeit erinnern, wo wir 3 Jahre hintereinander als ehemalige Ferienlager Kinder die Hohe Tatra eroberten (1969/70/71) unter Leitung wie Organisation von Herrn Winkler. Wir kannten dann die polnische und die tschechoslowakische Seite. In Poprad füllten  wir bei Lidl  unseren LM-Vorrat wieder auf.

4. Tag, sind heute per Zahnradbahn erst bis Strbske – nur 1 Station gefahren, dort mit Touris überfüllt, dann gewandert bis Popradske Pleso zum See . Sehr „schöner“ Bergweg- mit vielen Steinchen- sicher bin ich hier auch schon gelaufen. War nach 1 Std. da. Klaus nach 2 Std. – sind dann gemeinsam um den See – schon lohnend – aber Erinnerung habe ich nicht mehr eher wenn ich mir dies alles nochmal vor Augen jetzt anblicke. Zurück bin ich dann bis indie Unterkunft ca. 1. 50 Std.. Da geht auch Weg zum Rysy (2499 m), evtl. gehe ich ihn noch (wie früher)- Klaus kam nach, alles einvernehmlich abgesprochen, hat auch noch 2 Bier geschlürft :). 

Klaus nannte den Weg: Knochenbrecherweg. Seine Stöcke halfen ihm aber trotzdem sehr. Ich war angetan von dem Weg – vor allem, dass mich keiner überholte ca. 400 Leute, weder hoch noch runter)… und das mit 70 Lenzen. 😀 

        

Tag 5

waren heute im slowakischen Paradies. Leider nicht da, wo ich hin wollte- in die tolle Flora, aber sind in die Suchà Bela – die schöne Schlucht mit ihrem flachen Bachlauf der uns 350 m in die Höhe führte, wo `zig (95% CZ und SLK) mit uns über Stege, Leitern, an Ketten kletterten und wanderten  – sehr schön, aber auch anstrengend (runter inclusive). -Wau! Klaus und auch ich, waren hier schon mal gemeinsam, aber wir konnten uns nicht erinnern- aber wir fanden ein Beweisfoto! Unterwegs haben wir die Yvonne getroffen, die bei uns hier im Haus mit ihrem Günter wohnt und sehr hilfreich und freundlich scheint. Jedenfalls war sie  ängstlch und war gerade auf den Rückweg als ich sie sah und ansprach- sie ist dann mit uns gegangen. Wir waren ca. 5 Std. unterwegs. Dann noch mit den Beiden  in eine kl. Gaststätte, dort das Bier 0,5 L a 1.50 € ! – sehr preiswert. Zu „Hause“ haben wir noch ESP-GER gesehen, Fußball EM wie sie unverdient ausgeschieden sind. Auch die Tour de France sahen wir fast jeden Tag mit unserem kl. TV.

        

weitere Höhepunkte waren

Tag 9

– Wir Rentner fuhren mit der Tatra-Bahn bis Tatranske Lomnica und sind dann für 69,00 € auf die Lomnitzer Spitze (2634m) bugsiert worden… so wie ich 1968 u.a. mit meinen Eltern.

        

 

Tag 11

Ich nähere mich zum 4. Mal (1972,1978,1984 und nun 2024) „meinem Berg“ – der Gerlachovsky Stit 2654,4m.  Nur 1984 haben wir (K&R) den Aufstieg geschafft. Grund war fast immer die schlechte Ausschilderung. Diesmal habe ich ihn allein angegangen, aber alle Zeichen die den Weg zur Spitze kennzeichnen wurden entfernt…. man soll nur mit Bergführer hoch. Geschafft hätte ich es- bin überzeugt. So war ich an dem Tag trotzdem 1500 HM gestiegen und 1700m abgestiegen zur  Bahnstation Vysna Hagy.

        

Hier eine Audiodatei von 5.30 Uhr – wo ich mich fast noch normal anhöre 🙂

Tag 13

Kleine gemeinsame Abschlusswanderung  von Stary Smokovec bis Hrebeniok zu Fuss und dort bergab am Wasserfall (Bach) bis Tatranske Lesna.

Tag 15

Rückfahrt über Polen. Wir haben uns kurz Zakopane mit seiner Schanze angeschaut und sind über Krakau, Katowice, Breslau und Görlitz gegen 19:00 Uhr in Leipzig angekommen (12 Stunden). Klaus ist die 800km Strecke allein gefahren! Es war eine tolle Reise in die Vergangenheit und in die Gegenwart. Weitere Einzelheiten, mit mehr Bildern, Videos etc. werde ich noch auf Facebook einstellen.


 

11.06. bis 19.06. – Reise nach Obertraun (AUT) in Family

           

Nach ca. 7 Stunden Obertraun bei Hallstatt (AUT) per PKW erreicht (von Leipzig)
– sehr schöne 7 Tage dort verlebt – in Family 13+ WauWau
 
s. auch

 

17.01.24-24.01.24 – Skiurlaub in Schöneck/Vogtland im IFA Hotel – TN: R. & Klaus 

 IFA-Hotel Schöneck/Vogtland          

Tolle Zeit gehabt auch wenn wir nur 3 Tage wirklich Schnee gehabt haben. IFA- Hotel Schöneck -Rezension von uns ****

Tag 1 (17.1.2024)
Reise nach IFA Hotel Schöneck/Vogtland zum Wintererleben
– unter ungünstigen Anreiseprognosen was das Wetter anging….10:00 Uhr von Leipzig nach Schöneck los- war nach ca. 180km im Hotel IHF Schöneck Hohe Reuth. Wetterbericht hatte einige Wettekapriolen angekündigt auch und besonders für Klaus der von Bietigheim kam. Wähernd er 3 Stunden seinen Scheibenwischer wg. Regen im Dauereinatz war bei mir von Leipzig aus alles i.O. Die A72 fährt sich wirklich wunderbar – gerade wenn man nicht so auf die Tube drückt. Erst am Ende war plötzlich Schnee vorhanden. Ab Oelsnitz/Vogtland.
 
IFA-Hotel Schöneck/Vogtland           Wintermärchen Schöneck - 2024
 
Tag 2 -Schöneck
Nach erfolgreichem Trockentrainig sind wir bei toller Winterlandschaft nach Kottenheide- allerdings zu Fuß. Auf dem einen Foto sieht man eine Handstellung, die bedeutet, dass ich mit 4 Jahren, dass erste mal im (Haus am Ahorn) war und dies war 1958! Natürlich sind wir eingekehrt.
Bilder: früh wo ich mich davonschleiche, damit der Klaus seinen Schönheitsschlaf vollenden kann und die ersten Bilder einer Schneelandschaft im Dunkeln. Später 4 km hin- und zurück nach Kottenheide.
 
           
 
Tag 3 -Schöneck
Heute haben wir uns ein Frühstücksbuffet im Hotel gegönnt. Es war relativ voll und durch die hohen Glasfenster und die Freundlichkeit der Sonne hatten wir einen tollen Start – naja, über den Preis von 17,50 € p.P. waren wir doch etwas überrascht. Später war Klaus mit seinem künstl. Kniegelenk per pedes unterwegs, während ich meine Ski nach 26 Jahren das erste Mal wieder in den Schnee setzte. Wunderbar war es, dass nur 400m vom Hotel die Kammloipe beginnt, die sich bis Johanngeorgenstadt erstreckt. Ich selbst bin dann bis hinter den Stausee Muldenberg sturzfrei „gefahren“. Für das erste Mal war ich schon sehr zufrieden und habe ca. 11 km zurückgelegt.
 
Vogtlandbahn           
 
Tag 4 -Schöneck
ca. 10.00 sind wir zu Fuss los. Diesmal nur nach Schöneck. An diesem herrlichen Wintertag am Samstag waren die Pisten um den Hohen Reuth schon sehr gut besucht. Wir gingen dann zur Stadtkirche St. Georg, zum ehemaligen Postamt, jetzigen Rathaus, was einem Schloss zum Verwechseln ähnlich sieht. Dazu kommt der Steinhaufen dazwischen – Alter Söll, ein hartes Quarzgestein, worauf man steigen kann und ein schönen Überblick genießt. Nachdem wir uns wieder mit LM Vorräten bei Netto versorgt hatten und in diesem auch ein Cafe nebst Kucken verdrückten erlebten wir „unsere Zeit“ hautnah. Ein großer Korso von der Polizei abgesichert, bewegte sich mit lautem Hupkonzert durch die Straßen der Stadt. Nicht nur Bauern sondern auch andere schlossen sich an.
 
          
 
Tag 5 -Schöneck
Heute haben wir uns wieder getrennt. Klaus ist zur Muldenberg Talsperre zu Fuss. Sind ca. 11 km hin-und zurück und das im Schnee und mit einem künstl. Kniegelenk und nach einem Auto Auffahrunfall für das andere Knie- Großer Respekt!
Ich habe auf der Kammloipe wieder die Loipe 14 (14 km) gesucht und teilweise gefunden. Sie hat mich noch einmal nach Kottenheide geführt und wieder habe ich Ecken entdeckt, die in meiner Kindheit auch schon da waren. Erstaunlich bin auch diesmal nicht hingefallen in der Loipe insgesamt waren es wohl ca. 15km. Auch überraschend mich hat niemand überholt und es waren doch heute einige unterwegs. Körperlich war ich ganz gut drauf, trotzdem merke ich meine kilo und auch im Schulterbereich könnte etwas mehr Kraft vorhanden sein um mich besser abstoßen kann…. Einige Bilder vom Klaus
 
    Winterabgesang bei Schöneck - Reisen - Rentner und was nun         
 
Tag 6+7 –Schöneck Tag 6

– Heute alles ruhig angegangen. Trotzdem bin ich mal biszur Ski-Basisstation runter gelaufen und wieder hoch – schon kl.Trainingseinheit. Nach Mittagsiesta sind wir für 2 Stunden in die Wasserwelt im Hotel eingetaucht – ist wie fast alles, so wie früher, aber okay. 10 € für 2Stunden p.P.. Viel junges Blut unterwegs. Tag 7 – nach Gunzen gegangen bei nicht mehr so schönem Wetter- schon verharscht aber auch glatt. 6km hin. Danach noch eingekehrt im Hotel, glatt mal 50 € dagelassen…..

 
Tag 8 – Abfahrt bei stürmischen Bedinungen. Fahrzeit von Schöneck bis Leipzig 2 Stunden. Fahrzeit für Klaus von Scöneck nach Bietigheim 4 1/ 4 Stunde
 
Mein Profil auf: Gemeinsam Erleben